Freitag , 16 November 2018
Startseite / Aktuelles / Faschingszeit in Istrien – Rezept für Fritule

Faschingszeit in Istrien – Rezept für Fritule

Zuletzt aktualisiert am 16.12.2017

Fritule (rechts im Foto)
Fritule (rechts im Foto)

 

Passend zur Faschingszeit (auch im Advent und zu anderen Anlässen) gibt’s bei InIstrien.de mal ein Rezept. Fritule sind das Äquivalent zu den deutschen und österreichischen Faschingskrapfen, und ja, sie ähneln verdächtig den in Österreich bekannten „gebackenen Mäusen“. In Istrien und entlang der ganzen kroatischen Küste gibt es sie aber nicht nur zur Faschingszeit, sondern auch bei vielen anderen festlichen Gelegenheiten.

 

Kroštule (in Öl herausgebackene Teigschleifen) und Cukerančići (einfache Zuckerkekse) sind zwei weitere istrische süße Spezialitäten. Kulinarisch sind weder Fritule noch Kroštule, oder Cukerančići eine Offenbarung, sie gehören aber einfach dazu. Das Rezept unten ist stark an eines von ichkoche.at angelehnt (milde ausgedrückt), passierte aber auch den Check und erhielt den Segen durch strenge istrische Fritule-Bäckerinnen. Bei der detaillierten Recherche, für die wir ja so bekannt sind, zum Thema stießen wir auch auf einige Videos. Zwei davon sind unten, die Dame aus Dalmatien hat sich für ein klassisches Rezept entschieden, ihre Fritule fallen aber irgendwie zu hell aus. Der junge Mann aus den Staaten, … ach schaut selbst. Die Rosinen sind optional, den Teig sollte man nach dem Durchrühren noch etwa 20 Minuten ruhen lassen, das Öl zum Herausbacken darf nicht zu heiß sein. Variationen die Joghurt, Backpulver, geriebene Äpfel und andere Zutaten einschließen, gibt es auch einige. Auch die im Rezept angegebene Butter wird meist nicht verwendet.

 

Zutaten: 500 g Mehl, 20 g Hefe, 2 Eier, eine Handvoll Rosinen, 50 g Zucker, 25 g Staubzucker, 20 g Butter, 200 ml Milch, 50 ml istrische Rakija/Grappa, etwas Zitronenschale, Salz, 500 ml Öl zum Herausbacken.

 

So sollten die Fritule aussehen. Foto: Wikipedia
So sollten die Fritule aussehen. Foto: Wikipedia

 

Fritule sind das Äquivalent zu den deutschen und österreichischen Faschingskrapfen, und ja, sie ähneln verdächtig den in Österreich bekannten „gebackenen Mäusen“. In Istrien und entlang der ganzen kroatischen Küste gibt es sie aber nicht nur zur Faschingszeit, sondern auch bei vielen anderen festlichen Gelegenheiten.

 

Zubereitung: Mehl durch ein Sieb in eine Schüssel sieben. Salz, Eidotter, Zucker, Rosinen, zerlassene Butter, 25 ml Schnaps und Zitronenschale dazugeben. Etwas Zucker und Hefe in 100 ml Milch auflösen. Kurz zur Seite stellen, so dass die Hefe aufgeht. Danach zum Mehl geben. Noch so viel Milch dazugeben, dass der Teig zähflüssig wird und man ihn mit einem Löffel ausschöpfen kann. Mit einem Kochlöffel den Teig gut durchrühren. Mit einem Löffel kleine Portionen formen und im heißen Öl ausbraten. Jedes Stück umdrehen, damit alle von allen Seiten schön gelb werden. In Normalfall drehen sich die Fritule von selbst. Mit Staubzucker bestreuen.

Fritule – Dragica Skelin

Fritule – slowenisch-amerikanisch