Montag , 23 Juli 2018
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Haiyti – deutsche Rap-Queen mit Wurzeln in Motovun dreht Video in Istrien

Haiyti, das Album “Montenegro Zero” erscheint am 12. Januar

 

Übermorgen erscheint in Deutschland das offizielle Debütalbum Montenegro Zero der Hamburger Rapperin Haiyti (bürg. Ronja Zschoche). Jede Menge Vorschusslorbeeren gab es für das neue Album bereits von Die Zeit, vom deutschen Rolling Stone, FAZ, Die Welt, usw.. Der Bayerische Rundfunk bezeichnet sie als deutsche Trap-Queen und schreibt:

 

Wenn Trap-Deutschland ein Königreich wäre, Haiyti würde es regieren. Von Trap bis Cloudrap gibt es nichts, was die Hamburgerin ausgelassen hat. Wie eine Königin schreitet Haiyti aka Robbery aka Ovadoze aka Miami durch verwackelte Musikvideos, die mit dem Smartphone aufgezeichnet wurden. Nebenbei rappt sie alle unter den Tisch, als wäre es “nuffin”.

 

Vorgestern erschien erschien auf YouTube das neueste Video (von Haiyti und dem Kameramann Ben Paetzold selbst gemacht) der neuen Star-Rapperin. Das Video zur Single “Gold” wurde vor kurzem in Istrien gedreht. Im Video ist die Trap-Rapperin aber nicht vor den Wahrzeichen der Halbinsel, wie dem Amphitheater in Pula oder vor Rovinj, sondern, unter anderem, auf einem frisch gepflügten Acker im Mirna Tal zu sehen. In der Hand – eine Flasche des istrischen Kult-Getränks, der Pasareta von Ferencic.

 

Haiyti – Gold

 

In ihrer Kindheit verbrachte die Kunststudentin die Sommermonate meistens in Istrien, bei ihrem Vater, dem kroatischen Sänger, Songwriter und Produzenten Guido Mineo (Vitale) aus Motovun.

 

Haiyti im Interview für Splash-mag.de:

 

Du hast gesagt, du hast in Kroatien dein Video gedreht und hast dort ja auch deine Wurzeln. Spielt das in deiner Musik eine Rolle?

Dadurch, dass ich seit ich Kind bin eigentlich ein Doppelleben führe – im Sommer in Kroatien bei meinem Vater, im Winter bei meiner Mutter – spielt es eine Rolle. Ich habe schon immer zwei Leben, die sich in der Musik auch kanalisieren. Mein Vater wohnt in Istrien, wo die alte Garde auch noch Italienisch spricht, weil das früher Italien war, das alte venezianische Reich. Wenn wir einkaufen gehen, fahren wir über Triest. Somit ist diese Norditalien-Welt auch voll in mir drin.

Dein Vater ist ja auch Musiker und hat für dich z. B. “Crime Life” produziert. Macht ihr aktuell Musik zusammen?

Genau, er hat den Beat gemacht. Wir wollten mal wieder was machen, aber momentan nicht.