Dienstag , 25 September 2018
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Porsche beteiligt sich an kroatischer Technologie- und Sportwagenfirma Rimac

Kroatien kann mehr als Tourismus und Fußball, wie die nachfolgende Pressemitteilung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG vom 20. Juni 2018 zeigt.

Stuttgart/Zagreb. Neue Beteiligung: Porsche hat zehn Prozent der Technologie- und Sportwagenfirma Rimac Automobili übernommen. Das kroatische Unternehmen entwickelt und produziert Komponenten für die Elektromobilität und stellt selbst elektrische Supersportwagen her. Porsche strebt vor dem Hintergrund seiner Elektro-Offensive eine Entwicklungspartnerschaft mit Rimac an.

Der Gründer Mate Rimac (30) begann 2009 in einer Garage an seiner Vision eines schnellen, elektrisch angetriebenen Sportwagens zu arbeiten. Zuletzt hat Rimac nun auf dem Genfer Autosalon im März 2018 sein Elektro-Fahrzeug C Two präsentiert. Der Zweisitzer leistet knapp 2.000 PS und kommt auf eine Spitzengeschwindigkeit von 412 Kilometer pro Stunde. Er besitzt eine Reichweite von 650 Kilometern (NEFZ) und kann durch ein 250 kW-Schnellladesystem innerhalb einer halben Stunde auf 80 Prozent der Akkuladung geladen werden. Darüber hinaus entwickelt und produziert das Unternehmen elektrische Hochleistungsantriebe und Batteriesysteme.

Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender, Porsche AG, Mate Rimac, Gründer und CEO, Rimac Automobili

„Mit der Entwicklung der rein elektrischen zweisitzigen Supersportwagen wie dem ‚Concept One‘ und ‚C Two‘ sowie innovativer Fahrzeugkomponenten hat Rimac seine Kompetenz im Bereich Elektromobilität eindrucksvoll bewiesen“, sagt Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT von Porsche: „Wir halten die Ideen und Ansätze des jungen Unternehmens für sehr vielversprechend und streben deshalb eine enge Zusammenarbeit mit Rimac in Form einer Entwicklungspartnerschaft an.“

Insgesamt beschäftigt das schnell wachsende Unternehmen mit Sitz in Zagreb knapp 400 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte von Rimac liegen auf der Batterietechnologie im Hochspannungsbereich, dem Elektroantrieb sowie der Entwicklung von digitalen Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine (HMI). Außerdem ist Rimac in der Entwicklung und Produktion von E-Bikes aktiv. Dieses Geschäft wurde 2013 in der Tochterfirma Greyp Bikes ausgegründet.

„Die Partnerschaft mit Porsche ist ein sehr wichtiger Schritt für Rimac. Unser Ziel ist es, Modul- und Systemlieferant für Automobilhersteller in den Bereichen Elektrifizierung, Konnektivität und Fahrerassistenzsysteme zu sein“, erklärt Geschäftsführer Mate Rimac.

Quelle: presse.porsche.de

Autobild.de:

Porsche übernimmt zehn Prozent der Sportwagenschmiede Rimac Automobili. Der deutsche Autohersteller strebt eine Entwicklungspartnerschaft mit dem E-Autobauer an, will damit seine Elektro-Offensive weiter vorantreiben. Rimac gilt als einer der Vorreiter auf dem Gebiet der sportlichen Elektro-Mobilität, zuletzt präsentierten die Kroaten den spektakulären “C_Two” auf dem Genfer Autosalon. Die E-Auto-Schmiede elektrifizierte auch den Jaguar E-Type Zero, mit dem Prinz Harry und Meghan Markle im Mai zu ihrer Hochzeitsparty fuhren.

Rimac Automobili